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Musik Quellen Denken

Prozesse der Re- und De-Konstruktion in Wissenschaft und Praxis

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (ÖGMw) 2018

Österreichische Akademie der Wissenschaften, 6.–8. Dezember 2018

 

Individuelle (wenn auch zuweilen anonym bleibende) Personen – die zudem durch unterschiedliche Erfahrungen, Wissensstände und Interessen beeinflusst werden – sind als Produzenten und Rezipienten untrennbar mit den musikalischen Dokumenten verbunden. Dies legt die Reflexion über den Konstruktionscharakter musikalischer Quellen und deren Deutung nahe. Hierbei soll die Vielfalt historischer und gegenwärtiger notierter, bildlicher sowie akustischer Musikquellen, die für historisch, ethnologisch oder systematisch Forschende jeweils unterschiedliche faktische und methodische Implikationen hat, berücksichtigt werden. Der Umgang mit musikalischen Daten in Dokumentation, Edition und Aufführung unterliegt ferner einem permanenten historischen Wandel. Die vielfältigen Prozesse der Re-, De- und Konstruktion in der Musikwissenschaft und musikalischen Praxis (wie beispielsweise Musikedition, Erschließung in Datenbanken, Aufführungspraxis, Aufnahmetechnik, Interpretationsforschung) sollen kritisch reflektiert werden.

Im Rahmen der Jahrestagung findet außerdem das Symposium der JUNGEN MUSIKWISSENSCHAFT statt.

Nähere Informationen folgen in Kürze.