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2016

ÖGMW-Jahrestagung 2016

MUSIC AND MIGRATION

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (ÖGMW) 2015
Paris-Lodron-Universität Salzburg und Universität Mozarteum Salzburg, 6.-8. Oktober 2016

Ortswechsel und Migration, auch Pluri- und Multilokalität werden in der jüngeren kultur-, gesellschafts- und geschichtswissenschaftlichen Forschung in zunehmendem Maße zum Ausgangspunkt von Perspektivwechsel und Innovation. Das wachsende Interesse an Themen im Kontext der „kulturellen Mobilität“ (Greenblatt 2009) hat die These eines „new mobility paradigm“ (Sheller / Urry 2006) begünstigt. Vor diesem Hintergrund erweisen sich die Annahmen von Statik, räumlicher Fixierung und Sesshaftigkeit nur für historische Sonderfälle als zutreffend. Struktur und Methode zahlreicher geisteswissenschaftlicher Fächer, meist von der Annahme von Statik geprägt, stehen damit auf der Probe.
Musik gilt aufgrund ihrer physischen und kulturellen Beschaffenheit in der Regel als beweglich. In geschichtlichen Kontexten von Kolonisierung, Migration, Plurilokalität und Vertreibung können musikalische Handlungen als zentraler Gegenstand des Aneignens und Mitnehmens, häufig sogar als Movens sowohl von Arbeits- als auch Fluchtmigration erkannt werden.

In der Forschung blieb Musik bisher weit überwiegend Gegenstand räumlich fixierter Narrative wie lokaler, regionaler oder nationaler Musikhistoriografie, Musikphilologie, Identitätspolitik. Eine Forschungsagenda, die Migrationsphänomene als Gegenstand ernst nimmt, stellt das Fach Musikwissenschaft deshalb vor neue Herausforderungen.

Informationen zur ÖGMW-Jahrestagung: siehe http://www.musik-und-migration.at/
Symposium "Junge Musikwissenschaft" - Call for Papers
Symposium "Junge Musikwissenschaft" - Programm und Abstracts


2015

ÖGMW-Jahrestagung 2015

ANALYSE INTERPRETATION AUFFÜHRUNG PERFORMANCE
EIN SPANNUNGSFELD DER NEUBESTIMMUNG MUSIKWISSENSCHAFTLICHER METHODEN.

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (ÖGMW) 2015
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG), 18.–21. November 2015

Der Call for Papers ist hier abzurufen.
Der Programm-Folder steht hier zum Download bereit.
Hier geht es zur Tagungs-Website

 


Intermedialität im musikwissenschaftlichen Diskurs. Zum Verhältnis von Auralität, Bildlichkeit und Schriftlichkeit im Digitalen Raum.

Studientag der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft
Institut für Musikwissenschaft, Universität Wien
11. Dezember 2015
 
Call for Papers Einsendeschluss: 25. Oktober 2015
 
Keynote speakers:  
Wolfgang Schmale (Universität Wien)
Jonathan Sterne (McGill University Montreal)
 

Aus Anlass der Umstellung und Neupositionierung der Musicologica Austriaca als digitale Open-Access-Zeitschrift veranstaltet die Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft diesen Studientag, um sich mit Fragen und Konsequenzen zu beschäftigen, die sich aus dieser Umstellung für den musikwissenschaftlichen Diskurs ergeben.

Der Wechsel von einer Print-Publikation zu einem digitalen Publikationsformat ist nicht ein einfacher Transfer von einem Publikationsformat in ein anderes, damit verbunden ist vielmehr ein Transformationsprozess, der zu allererst durch eine neue Intermedialität gekennzeichnet ist. Fragen der Intermedialität, die bislang in erster Linie Gegenstand eines ästhetischen und künstlerischen Diskurses waren, werden zu einem Bestandteil des wissenschaftlichen Diskurses, indem schriftliche, bildliche, filmische und insbesondere auch auditive Quellen im digitalem Raum der Online-Publikation zusammengeführt werden, wodurch sich innerhalb des wissenschaftlichen Publikationsformates neue, zuvor nicht gegebene Interaktionsmöglichkeiten ergeben.

Während die Etablierung digitaler Publikationsformate eine allgemeine Entwicklung gegenwärtiger wissenschaftlicher Praxis darstellt, entsteht für die Musikwissenschaft durch die spezifische mediale Qualität ihres Forschungsgegenstandes eine besondere Verpflichtung aber auch Chance zu einer intellektuellen Auseinandersetzung mit dieser aktuellen technologischen Entwicklung. Dabei finden sich eine Reihe von musikwissenschaftlichen Ansatzpunkten, die für eine Diskussion dieses neuen Momentes fruchtbar gemacht werden können: Mediale Transformationsprozesse sind Gegenstand  des musikwissenschaftlichen Diskurses in Fragen des Verhältnisses bzw. des Übergangs von Oralität zur Schriftlichkeit in der mittelalterlichen Musik. Die Frage medialer Transformationsprozesse ergibt sich im Zusammenhang der Transkription, die in der Übertragung des Oralen/Auditiven in ein Schriftlich/Visuelles ebenfalls einen medialen Transformationsprozess zum Gegenstand hat. Ebenso können die lange Tradition ästhetischer Auseinandersetzung mit dem Thema oder die Performance-Studies als mögliche Ausgangspunkte dienen.

Programm-Komitee:  
Gregor Kokorz, Federico Celestini, Wolfgang Fuhrmann, Gerda Lechleitner.

 


Intermediality in Musicological Discourse. On the Relation among Aurality, Vision, and Written Text in Digital Space.

  
One-day Conference at the Austrian Musicological Society
Institute of Musicology, University of Vienna
December 11th, 2015
 
Deadline for Submission: October 25th, 2015
 
Keynote speakers:  
Wolfgang Schmale (University of Vienna)
Jonathan Sterne (McGill University, Montreal)
 

The Austrian Musicological Society is taking the re-launch of its yearbook Musicologica Austriaca in the form of an electronic open access journal as an opportunity to reflect on the consequences of such transformation for musicological discourse in general. Rather than a simple change of format, substituting the printed version with an electronic edition has to be considered a more profound transformational process, with significant consequences for musicological discourse, its structure, its research strategies, and its content. The possibilities of electronic space, that is, the immediate interaction among written text, visual, and aural material call for a new dimension of the study of intermediality.

Whereas establishing electronic publication formats is part of an ongoing process in academia, this conference aims to have musicology reflect on the intellectual consequences because of the very nature of the musicological subject, as music has to be considered in the first place an aural reality. Musicology offers a broad variety of different perspectives which can serve as starting points for such reflection. For example, the question of medial transformation arises in the relation between orality and notation in medieval music, and it concerns problems of transcription as transformation from an oral-aural to a visual-written form in ethnomusicology and jazz research. Moreover, the long tradition of aesthetic reflection, as well as performance studies, offers valuable ideas on intermediality. Papers from any of these perspectives, as well as others, are invited.

Program Committee:
Gregor Kokorz, Federico Celestini, Wolfgang Fuhrmann, Gerda Lechleitner.

 


 

2013

Jahrestagung 21.–13.11.2013 in Wien: "Musikhistoriographie(n)"
Programm Jahrestagung 2013

"Das Doktorat an Musikuniversitäten. Aktuelle Praxis und Perspektiven für die Zukunft. Ein Erfahrungsaustausch" am 14.6.2013
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"Streitgespräch" 2013
Musikwissenschaft oder Musikwissenschaften?

am Freitag, 11. Januar 2013, 18 Uhr (HS 1 des Instituts für Musikwissenschaft, Universität Wien) mit emer. o. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Flotzinger, Univ.-Prof. Dr. Gerd Grupe, Univ.-Prof. Dr. Christoph Reuter; Moderation: Univ.-Prof. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann.

Einen Audiomitschnitt des Streitgesprächs können Sie hier nachhören:

Dateidownload

 

v.l.: Regine Allgayer-Kaufmann, Rudolf Flotzinger, Christoph Reuter und Gerd Grupe

2012

Symposium 23.-25.11.2012 - "Sympathien - Übergänge - Resistenzen. Unterschiedliche Beziehungsmodalitäten zwischen Klang, Bild und Wort"
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2011

Symposium 2.-4.12.2011 - "'Synthese Österreich'. Die Bundesländer und die musikalische Identität der 'Alpenrepublik'"
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"Streitgespräch" 2011
Von der New Musicology zur Neuen Musikwissenschaft

am Montag, 20. Juni 2011 (HS 1 des Instituts für Musikwissenschaft, Universität Wien) mit Prof. Dr. Manfred Hermann Schmid (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Michele Calella (Universität Wien); Moderation: Prof. Dr. Birgit Lodes.


Dateidownload

Die Statements von Prof. Schmid und Prof. Calella stehen als pdf-Download zur Verfügung:
Statement Schmid
Statement Calella

2010

Symposium 15.-17.10.2010 - "Sound Recording. Musikalische Interpretationen im Vergleich"
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Post-Doc Workshop am 30.9.2010
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2009

Spektrum Musikwissenschaft im WS 2009/10
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Symposium "Junge Musikwissenschaft" am 7.10.2009
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Post-Doc Workshop am 2.10.2009
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Symposium 31.8.-2.9.2009 - "Challenging Music, Dance and Performance: The Electronic Media"
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2008

Symposium 9.-12.10.2008 - "Musiktheorie als interdisziplinäres Fach"
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Post-Doc Workshop am 9.10.2008
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Spektrum Musikwissenschaft im SS 2008
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2007

Symposium 19.-21.1.2007 - "Niveau - Nische - Nimbus"
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Spektrum Musikwissenschaft im WS 2007/08
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2006

Symposium 3.-6.4.2006 - „Wolfgang Amadeus Mozart – Quellenstudien und Aufführungspraxis“
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2005

Symposium 21.-22.10.2005 - „Die Vorstellung von Musik in Malerei und Dichtung“
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2004

Symposium 22.-23.10.2004 - „Oralität, klingende Überlieferung und mediale Fixierung“
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2003

Symposium 3.-7.11.2003 - „Internationales Hugo Wolf-Symposium“
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2002

Symposium 11.-12.10.2002 - „Musik in der Lebenswelt des Mittelalters“
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